Nairobi

Kenias Hauptstadt hat sich innerhalb von nur 100 Jahren von einem kleinen von den britischen Kolonialherren errichteten Camp und Depot für den Eisenbahnbau zu einer afrikanischen Millionenstadt entwickelt. Nairobi ist heute das Wirtschaftszentrum Ostafrikas mit geschätzten 2,5 - 3 Millionen Einwohnern. Hier findet sich ein Großteil der kenianischen Industrie und Niederlassungen zahlreicher internationaler Konzerne und Organisationen wie z.B. das Umweltbüro der UNO.

Der Jomo Kenyatta International Airport liegt etwa 15 km außerhalb des Stadtzentrums und verbindet Kenias Hauptstadt mit nationalen und internationalen Flugzielen. Der kleinere Wilson Airport wird von Inlands- und Charterflügen bedient. Auch an die Küste ist ein Flug von Nairobi möglich, nach Mombasa führen aber auch eine Fernstraßen- und eine Eisenbahnverbindung, die u.a. den Tsavo Nationalpark durchqueren.

Der 1946 eröffnete Nairobi National Park ist der älteste Nationalpark Kenias. Seinen besonderen Reiz gewinnt der nur 117 km2 große Park durch seine unmittelbare Nähe zur Metropole. Trotz seiner geringen Größe findet sich hier ein reichhaltiger Wildtierbestand: von den sogenannten "Big Five" finden sich Löwen, Leoparden, Büffel und Nashörner, es fehlen lediglich die Elefanten.

An Karen Blixen, die Autorin des verfilmten Romans Jenseits von Afrika, erinnert ihr ehemaliges Landhaus, das heute ein Museum beherbergt. Die von ihr beschriebenen Ngong-Berge, die den Massai als heiliger Ort gelten, liegen 20 km von hier entfernt.

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