Mombasa

Im Gegensatz zu Nairobi verfügt Mombasa über eine lange Geschichte als alte Handesniederlassung an der ostafrikanischen Küste. Seine günstige Lage prädestinierte Mombasa als Standort für einen Hafen und so war es früh Zielpunkt von Handelsverbindungen nach Arabien und Indien. Hierauf gründet sich auch die afrikanisch-islamische Kultur Mombasas, die bis heute das Stadtbild prägt.

Das Zentrum der Stadt bildet Mombasa Island, eine 13 km2 große Insel, die die New Nyali Bridge mit der Nordküste Kenias, der Makupa Causeway mit dem westlichen Festland und die Likoni-Fähre mit der Südküste verbindet. Für die Touristen, deren Ziel die Strände und Hotels an der Nord- und Südküste sind, ist Mombasa mit seinem Moi International Airport erster Anlaufpunkt.

Das historische Stadtzentrum (Old Town) mit seinen verwinkelten Gassen ist von arabischer Architektur und Kultur geprägt. Am Rande der Altstadt liegt als Zeugnis der Geschichte Mombasas das Fort Jesus, eine Festung, die im Laufe der Geschichte von Portugiesen, Arabern und Briten genutzt wurde, um Stadt und Hafen zu beherrschen. Ein weiteres Wahrzeichen Mombasas sind die überdimensionalen Elefantenstoßzähne, die von beiden Seiten über die Moi Avenue ragen.

Interessante Ausflugsziele in der Nähe von Mombasa:

- Bamburi Nature Park, ein ehemaliger Steinbruch einer Zementfabrik, der heute zum Naturpark umgebaut wurde

- Bombolulu Kunsthandwerk und Kulturzentrum, Werkstätte, in denen Körperbehinderte leben und ihre handwerklichen Arbeiten präsentieren und verkaufen

- Mamba Village, ein großer Krokodil- und Schlangenpark

 

 

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