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Shimba Hills sind Biodiversity Hotspot

Die Shimba Hills südlich von Mombasa wurden offiziell als "Biodiversity Hotspot" erklärt - einer von 25 Biodiversity Hotspots auf der ganzen Welt.

Die Shimba Hills sind nun anerkannt als Kenias wichtigstes Gebiet für Pflanzenvielfalt; mehr als die Hälfte von Kenias seltenen Baumarten befinden sich auch dort.

Daniel Stiles, Chairman der Shimba Support Group (SSG), berichtet:

Obwohl der Arabuko Sokoke Wald bei Watamu bekannter ist und viel mehr Beachtung erhält, übertreffen die Shimba Hills bei weitem Arabuko Sokoko an Pflanzenvielfalt.

Im letzten Mitteilungsblatt der Shimba Support Group stand:

Quentin Luke hat kürzlich die Resultate seiner Studie veröffentlicht, nachdem er fast 20 Jahre lang die Pflanzenwelt in den Shimba Hills erforscht hat.

Im East African Natural History Magazin kann die mit Anmerkungen versehene Check liste auf der Nature Kenya Website: www.naturekenya.org eingesehen werden.

Luke arbeitete von 1988-1991 an der vom WWF finanzierten Erhebung über Küstenurwälder und leitete daraufhin das WWF Department of International Development (UK) Coastal Forest Conservation Unit, das von den Nationalmuseen von Kenia von 1992-2001 eingeführt worden war.

Er verwendete alle früheren Studien über Pflanzen in diesem Gebiet, angefangen mit der Arbeit von T. Wakefield um 1880, sowie verschiedene andere.

Die botanischen Informationen sind deshalb sehr umfassend.

Dieses Werk führte dazu, dass die Shimba Hills aufgenommen wurden als Teil des Eastern Arc and East African Coastal Forests Biodiversity Hospot - einer der 25 Biodiversity Hotspots der Welt.

Auf der Checkliste sind insgesamt 1396 endemische Pflanzen aufgeführt, das heißt, dass sie nur in den Shimba Hills vorkommen.

Exotische Nutz- und Dekorationspflanzen sind auch erfasst, aber die Liste ist unvollständig.

Alle aufgeführte Pflanzen stellen 44 Prozent der Küstenflora dar und 21 Prozent der gegenwärtig geschätzten gesamten Flora Kenias mit 6500 Spezies.

276 dieser Arten sind gefährdet, 62 gelten weltweit als selten und sollten dringend geschützt werden.

Obwohl der Arabuko Sokoke Wald in der Nähe von Watamu viel mehr Beachtung erhält und bekannter ist, wird er von der Pflanzenvielfalt in den Shimba Hills übertroffen, welches Gebiet auch mehr als die Hälfte Kenias seltener Bäume enthält.

Ferner heißt es, dass die Shimba Hills als Kenias wichtigstes Gebiet mit der größten Pflanzenvielfalt gelten.

Der Bericht weist auf die Gefahr hin, die diesem wertvollen Wald droht durch Elefanten, die sich so vermehrt haben, dass ihre Zahl von diesem Gebiet nicht mehr getragen werden kann.

Die Checkliste sollte mithelfen, dass das Shimba Hills Nationalreservat zum Pfanzenschutzgebiet erklärt wird.

Obwohl die Faunavielfalt in diesem Gebiet nicht sehr beeindruckt, ist seine Bedeutung kritisch für endemische und seltene kenianischen Pflanzen und die Regierung sollte den Shimba Hills vermehrte Aufmerksamkeit schenken und größere finanzielle Mittel zu ihrem Schutz zur Verfügung stellen.

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