Korruption bleibt in Kenia verbreitet
Kenia belegt unter den 159 Staaten, in denen die Organisation Transparency International die Verbreitung von Korruption untersucht und in ihrem neuen Index erfasst hat, den Platz 144. Der erreichte Punktwert deutet laut Transpareny International auf ein weiterhin ernsthaftes Korruptionsproblem hin.
Von den 159 Staaten, die Transparency Internationals Corruption Perceptions Index 2005 erfasst, erreichen mehr als zwei Drittel weniger als 5 von möglichen 10 Punkten. Das deutet auf ein ernsthaftes Korruptionsproblem in der Mehrheit der untersuchten Länder hin. Für Kenia wird ein Punktwet von 2,1 angegeben.
Der CPI 2005 bestätigt die Doppelbelastung der am wenigsten entwickelten Länder durch Armut und Korruption.
„Korruption ist ein wesentlicher Grund für die Armut in vielen Entwicklungsländern wie auch ein Hindernis, diese zu überwinden“ sagte der Vorsitzende von Transparency International, Peter Eigen. „Korruption und Armut spielen zusammen und sperren die Menschen in den betroffenen Ländern in einen Kreislauf des Elends ein. Man muss sich intensiv mit dem Thema Korruption beschäftigen, wenn Hilfsgelder bei der Befreiung der Menschen von Armut spürbare Wirkungen entfalten sollen.“
Der TI Korruptionswahrnehmungsindex (CPI) listet Länder nach dem Grad auf, in dem dort Korruption bei Amtsträgern und Politikern wahrgenommen wird. Es ist ein zusammengesetzter Index, der sich auf verschiedene Umfragen und Untersuchungen stützt, die von neun unabhängigen Institutionen durchgeführt wurden. Es wurden Geschäftsleute sowie Länderanalysten befragt und Umfragen mit Staatsbürgern im In- und Ausland miteinbezogen.
- Links:
- http://www.transparency.de
